Solarpark Wijkerbroek
Die Niederlande
Auswirkung
Erneuerbare Energie
Der Solarpark Wijkerbroek verfügt über eine Gesamtkapazität von 18,1 MWp und erzeugt jährlich etwa 16.700 MWh Strom. Dies entspricht dem Energiebedarf von mehr als 5500.
Nachhaltige Landwirtschaft
Sechs Landwirte haben ihre Flächen für den Solarpark zur Verfügung gestellt, insgesamt 16,3 Hektar. Einer dieser Landwirte pflegt das Gelände durch die Beweidung mit Schafen, die das kräuterreiche Grünland auf diesen landwirtschaftlich weniger wertvollen Flächen erhalten.
Biodiversität
Alle Wassergräben im und um den Park werden mit natürlichen Ufern ausgestattet. Dies schafft ideale Lebensbedingungen für den seltenen Moorfrosch, der sich von den Insekten ernähren kann, die der naturbelassene Park anzieht. Der Solarpark wird somit zu einem wichtigen Beitrag zum Erhalt der lokalen Artenvielfalt.
Einbindung der lokalen Gemeinde
Die Energiegenossenschaft EWEC ist Miteigentümerin des Solarparks und profitiert direkt von den Einnahmen. Zusätzlich wir der Solarpark über einen Zeitraum von 15 Jahren jährlich 4.000 Euro in einen lokalen Umweltfonds einzahlen.
Naturnahe Gestaltung und Anbindung an die Gemeinschaft
Der Solarpark Wijkerbroek wurde in enger Abstimmung mit der Energiegenossenschaft EWEC entwickelt, wobei sowohl auf die Natur als auch auf die Bedürfnisse der Anwohner Rücksicht genommen wurde. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Schaffung von Erholungsmöglichkeiten: Ein Fußweg durch den Park ermöglicht den Anwohnern, die Natur hautnah zu erleben. Von den insgesamt 15 Hektar sind mindestens zwei Hektar als Grünflächen vorgesehen. Diese umfassen Hochstammobstbäume, breite Strauchreihen und Winterfutterplätze für Vögel.
Was die Energiegenossenschaft sagt
EWEC
„Es dauert eine Weile, bis man es wirklich sieht, denn dichte Hecken, Kopfweiden, ein Niederwald, Obstbäume alter Sorten und ein Winterfutterplatz? Das muss erst einmal wachsen. Es gibt auch ökologische Ufer und Schilfufer. Auf diese Weise nehmen wir Rücksicht auf die Natur und der Solarpark stört weniger innerhalb der Landschaft. Das können Sie selbst erleben: Es gibt eine Haltestelle für aussteigende Radfahrer, einen Fußweg und Picknickbänke.“
